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Madelyn's p.o.v.


"Madelyn- ich habe mich in Ash verliebt. Es liegt nicht an dir- es ist einfach- sie ist diejenige, die ich will, die ich liebe und mit der ich alt werden möchte. Es tut mir so Leid- bitte glaub mir, dass es rein gar nichts mit dir zu tun hat und du nichts falsch getan hast", sprach der blonde Junge zu mir und sah mich entschuldigend an. Ich musste Schlucken. Es war ein Schlag- direkt in die Magengrube, der mir die Tränen in die Augen jagte.
„Ryan“, hauchte ich leise und die erste heiße Träne bahnte sich ihren Weg über meine Wangen. „Hör auf damit“, flehte ich ihn an.
„Es geht nicht mehr Chrissi- du weißt es geht nicht mehr“, flüsterte er- wieder und wieder. Nur er durfte mich Chrissi nennen- nur er. Ich brach zusammen, sackte zu Boden und fing an um Luft zu ringen. Ryan kniete sich zu mir auf den Boden und legte eine Hand an meine Wange. „Ein glatter Bruch- hörst du? Der wird besser verheilen, ich lasse dich in Ruhe und sag Olivia Bescheid, dass sie vorbeikommt und nach dir sieht“ Ein glatter Bruch? Sollte das sein Ernst sein? „Nicht zittern! Chrissi- steh auf!“, flehte mich der Junge an und schlang seinen anderen Arm um meine Hüfte, um mich rauf zu ziehen.
„Ryan, du darfst mich nicht alleine lassen! Nicht jetzt, nicht heute!“, schluchzte ich und warf beide Arme um seinen Hals.
„Schh“, hauchte er in mein Ohr und ging mit mir auf dem Arm in mein Zimmer. Dort legte er mich auf mein Bett und sah mich noch einmal durchdringend an. „Ich weiß- so wird es einfacher für dich sein- ein glatter Bruch! Keine Lügen mehr- das hast du nicht verdient, hörst du?!“ Mit seiner linken Hand strich er mir, die von den Tränen verklebten Haare aus dem Gesicht und gab mir einen Kuss- einen letzten Kuss- auf die Stirn. „Das klingt so Hollywoodlike- aber leb' wohl Kleines.“
Meine Augen waren längst zu verquollen und verheult, als dass ich Ryan oder sonst etwas in meiner Umgebung hätte sehen können, aber ich kämpfte um jeden Blick.
„Keep on flying- you know you deserve better“, flüsterte er mir in mein Ohr und stand dann auf.
„Ryan- nein“, sagte ich kaum hörbar und versuchte aufzustehen und ihm hinterher zu rennen- doch nichts ging mehr. Mein Körper fühlte sich an wie ein einziges Erdbeben durch das Zittern und Schluchzen. „Komm zurück, komm wieder zurück! Nein, ich liebe dich doch“, schluchzte ich, doch da fiel die Tür schon ins Schloss und ich kauerte mich zusammen. Von jetzt auf gleich, sollte mich meine große Liebe verlassen haben? Der Junge, dem ich mein Leben geschenkt hätte, jederzeit? Es kam mir vor, als würde ich auseinander fallen. Als würde mich ein Loch, dass sich in überdimensionaler Geschwindigkeit vergrößerte von innen auffressen. Ich zog die Beine an und umschlang meinen Oberkörper, ehe ich mich von der einen auf die andere Seite wälzte. „Komm doch wieder zurück“- diese 4 Worte in Abwechslung mit Ryans Namen, war alles was ich denken konnte.


Der Traum, den ich Nacht für Nacht träumte, wiederholte sich auch diesmal wieder. Es war so schrecklich und es tat so unheimlich weh. Wie Salz in der Wunde- wie ein Messerstich- kaum beschreibbar. Der Wind pfiff mir um die Ohren und ich wurde wieder wach. Mein Kopf befand sie auf etwas definitiv nicht so hartem und viel wärmeren wie dem Boden- was es war, keine Ahnung und um meine Augen zu öffnen, war ich dann doch noch zu müde, also lauschte ich den Stimmen, um wacher zu werden.
„Hör doch mal auf, mit diesem dummen Stock Kreise auf den Boden zu malen- das macht mich ganz nervös. Wer soll sich dabei denn konzentrieren können?“, sprach eine Stimme, die ich dem Großen dunkelhaarigen zugeordnet hätte.
„Konzentrieren? Wozu das denn?“, entgegnete ihm eine männliche Stimme. Definitiv Chris, der größere der beiden Blondies. Ehe er antworten konnte, erschrak ich total und zuckte zusammen. Eine Hand streichelte mir über mein Haar, ehe sie an meinen Haarspitzen halt machte und der Zeigefinger eine meiner Strähnen aufwickelte. Mit meiner Hand griff ich vorsichtig an das, was unter meinem Kopf war. Die Hand ruhte derweil wieder auf meinem Kopf. Langsam öffnete ich meine Augen und streckte die Finger leicht aus. Allmählich stellte ich fest, dass mein Kopf auf einem Oberschenkel lag. Die Hand auf meinem Kopf schnellte zurück und stütze sich neben meinem Körper ab. Ich blickte in die Runde. Weder Jay, noch Ella und Chris, die sich unterhielten, schienen mein Erwachen mitbekommen zu haben. Ich schlussfolgerte, dass es sich um Richie's Bein handeln musste, auf dem ich geschlafen hatte und genoss noch einen kleinen Moment lang die Wärme seines Beines, an meinem Gesicht, ehe ich mich aufrichtete und streckte. Der erste verstohlene Blick, galt Richie, doch direkt darauf sah ich Ella in die Augen. Sie hatte immer noch den Pullover an und lächelte mir zu.
„Immer noch müde?“ Ich nickte ihr nur zu ohne zu Antworten und drehte mich dann zu dem blonden Jungen neben mir. Er schenkte mir ein Lächeln und zauberte damit auch mir automatisch eines auf die Lippen.
„Es tut mir Leid- ich wusste nicht, dass ich auf deinem Bein eingeschlafen war“, versuchte ich die Situation zu erklären und sah an mir herunter. Ich hatte immer noch seinen Pullover an. Er war blau und beim genaueren Hinsehen erkannte ich, selbst in der Dunkelheit, den weißen Schriftzug „Not famous“ darauf. Ich musste lächeln und sah wieder auf.
„Du warst auf dem Boden eingeschlafen, ich hatte deinen Kopf auf mein Bein gelegt- wer mag schon auf dem harten Boden schlafen“, grinste er und blickte dann nieder auf sein Bein. Auch ich blickte etwas verlegen nach unten und verschränkte meine Finger ineinander.
„Ich will hier runter, ich will hier runter, ich will hier runter“, Jay sang genervt vor sich hin und klopfte dabei im Takt der Melodie, auf seinen Oberschenkel.
„Ja genau- versuch dich runter zu singen... Obwohl nein, das könnte bei deinem Gesang Lichtjahre dauern!“, sagte Ella schnippisch zu Jay.
„Du willst es auf Streit ankommen lassen, oder?“ Ella grinste böse in die Luft und wandte sich dann wieder Chris zu, dessen Grinsen auch nicht zu verkennen war.
„Schlimm“, lächelte Richie und zog meine Aufmerksamkeit wieder auf sich. Der Wind wehte mir ein paar Haarsträhnen ins Gesicht und ließ mich erschaudern. Es wurde frisch- eher kalt und ein kleines Gewitter schien sich auch über den Dächern Berlins seinen Weg zu bahnen.